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Eigenlob stinkt?

Ist das Koko oder Lores? Sich von Zeit zu Zeit mal selbst auf die Schulter zu klopfen, egal mit welcher Hand. Das kann sich richtig gut anfühlen, wenn du mal schaust, was du schon alles gemacht hast.

 

In der tagtäglichen Rödelei vergessen wir, uns selbst mal zu loben. Meist schauen wir eher danach, was alles nicht geklappt hat. Eigenlob ist wichtig für unser Selbstvertrauen und stärkt uns.

Hey, ich lade dich ein, hinzuschauen, wo du etwas getan hast, was ohne dich niemals entstanden wäre.

 

Mach doch mal eine Liste und häng sie gut sichtbar auf.

 

Das kann etwas Handfestes sein, wie die Gestaltung eines Gartens oder die Entstehung eines Produktes. Das kann aber auch etwas sein, das sich nicht in Materie ausdrückt. Etwas, das Anderen Freude bereitet: mit Kindern basteln, im Chor singen oder sich ehrenamtlich engagieren. Das schafft dir zusätzlich auch noch gute Gefühle.

 

Also, schenke dir Zeit und sinne darüber nach, schreibe es auf:

Was wäre ohne mich niemals entstanden?

 

Hier sind meine Highlights:

Meine charakterlichen Besonderheiten in Bezug auf verrückte Spiele sind spektakulär und unbeschreiblich. Nur so viel: Kinder, sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts, bis zum Alter von 8 Jahren schwärmen für mich. Referenzen liefere ich nach.

 

Ich habe drei Kindern ins Leben geholfen. Damit liege ich statistisch gesehen deutlich über dem Durchschnitt, was bei 1,5 Kindern ohnehin nicht schwer ist. Ein mit 16 Jahren adaptiertes Kind erhöht den Durchschnitt noch. Die Enkel*innen-Zahl hatte ich so nicht vorausgesehen. Familiengeburtstage mit beachtlichen Personenzahlen und entsprechender Geräuschkulisse gibt es jeden Monat, oft mehrere.

Schön! Bunt! Gut für´s Herz!

 

Ich habe 19 Jahre lang mollige Frauen glücklich gemacht, die vorher nur schrecklich unmodische Kleidung trugen. Weil es in ihren Größen von 44-60 nichts Modisches gab. Sie verstummten atemlos, wenn sie eines meiner 6 Geschäfte im bergischen Land betraten. Weil sie es nicht fassen konnten, dass es so schöne, sportliche Kleidung für sie gab. Meine Kreativität schlug Purzelbäume, beim Entwerfen und Zusammenstellen der jeweiligen Kollektionen.

 

Als Lachtrainerin habe ich jahrelang kranke und gesunde Menschen entspannt und ihnen ihr Lachen und manche Verrücktheit entlockt. Mein Dank waren strahlende Augen und die Versicherung, dass sie sich danach total erleichtert fühlten.

 

Und jetzt du?

Was hast du gemacht, damit die Welt ein bisschen schöner und bunter wurde?